Beitragsentlastung im Alter

- Die Höhe des ab Rentenalter zu zahlenden Beitrages selbst steuern -

 

Eine seriöse Beratung für eine private Krankenvollversicherung beginnt mit der Auswahl eines grundsoliden Versicherungspartners und eines Tarifs, der auch im Alter hält, was er verspricht. Nur die Privaten haben Lösungen gegen das demografische Problem. Die gesetzlichen Krankenkassen haben nach wie vor keine.

Wer seiner privaten Krankenversicherung (PKV) treu bleibt, erlebt den Effekt, dass seine in jungen Jahren erworbenen Rückstellungen den Beitrag im Alter stabil halten. Außerdem enthält die PKV den sogenannten gesetzlichen Zuschlag von 10 Prozent auf den Vollversicherungsbeitrag. Der Zuschlag wird späteren Beiträgen "gutgeschrieben" und sorgt somit zusätzlich für stabile Beiträge im Alter, sofern der Versicherte bei seinem Versicherer bleibt.

Immer mehr Versicherte setzen auf Beitragsentlastungstarife im Alter. Diese werden dem Vertrag des Versicherten direkt zugeschrieben. Ihr Vorteil: Man kann sie zur bestehenden Vollversicherung als Bausteine hinzukaufen und so die Höhe des ab Rentenalter zu zahlenden PKV-Beitrages selbst steuern und bestimmen.

Beitragsentlastungstarife sind arbeitgeberzuschussfähig, außerdem steuerlich abzugsfähig (wie eine PKV-Vollversicherung) und abgeltungssteuerfrei.

Auch nach der Umstellung auf Unisex-Tarife erweisen isch ausgewogene PKV-Verträge außerhalb des Billigsegments als beitragsstabil mit Erhöhungen um durchschnittlich drei Prozent. Nur Billig-Tarife steigen stärker. Vollversicherte sind nach wie vor gut beraten, Ihre PKV als nachhaltige Altersversorgung zu betrachten und die deutlich besseren Leistungen in den Fokus ihrer eigenen Absicherung zu stellen.

Private Krankenversicherer, die frühzeitig ihren Rechnungszins senken, schreiben ihren langjährig Versicherten mehr Rückstellungen aus dem Überzins gut.

Die Senkung des aktuariellen Rechnungszinses 2013 / 2014 brachte zwar abermals einige Aufregung rund um die PKV. Die Aufregung hat sich aber bereits wieder gelegt. Private Krankenversicherer, die frühzeitig ihren Rechnungszins senken, schreiben ihren langjährig Versicherten mehr Rückstellungen aus dem Überzins gut, als jene Versicherer, die diesen Schritt nicht oder noch nicht gemacht haben.

Die gesetzlichen Krankenversicherer werden aufgrund ihrer Umlagefinanzierung weiterhin Probleme mit der demografischen Entwicklung bekommen. Bereits heute müssen die Krankenkassen subventioniert werden. Zu Leistungskürzungen bleiben sie dennoch gezwungen.

Ein Beispiel: Gesetzlich gesteuert durch die pauschale Vergütung von medizinischen Leistungen pro Behandlungsfall (Fallpauschale) enden heutige Krankenhausaufenthalte - pauschal - zwei Tage früher als noch vor wenigen Jahren.

Die PKV bietet Tarife, welche den Beitrag ab Rentenbeginn sogar bis auf null senken! Jeder Vollversicherte sollte seinen Beitragsentlastungstarif und dessen Vorteile kennen und nutzen.

 

Quelle: [pma:] Partnermagazin 1/2014


Sven Milke
Geschäftsführer
Betriebswirt bAV (FH)

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