Betriebliche Altersversorgung für Unternehmer und die Geschäftsführung

Als Gesellschafter Geschäftsführer Ihrer GmbH sind Sie i.d.R. von der Sozialversicherungspflicht befreit und leisten auch keine freiwilligen Beiträge in das staatliche Rentensystem.

Die im staatlichen Renten System erworbenen Altersrentenansprüche in Form von Entgeltpunkten werden auf Ihrem dortigen Rentenkonto eingefroren und bedingen eine (Teil-) Rente zum Rentenbeginn.

Sie haben als Gesellschafter Geschäftsführer der GmbH die Möglichkeit, Ihre Altersversorgung über Ihr Unternehmen maßgeschneidert selbst zu gestalten und auf Ihren familiären Versorgungsbedarf abzustimmen.
So können Sie sowohl Altersrenten als auch Kapitalzahlungen vereinbaren und auch Regelungen für den Fall der Berufsunfähigkeit oder Tod integrieren.
Die Beiträge zur Unterstützungskasse (hier spricht man von Dotierungen) sind als Betriebsausgabe in der GmbH ansetzbar. Über diesen Weg reduziert die GmbH auf der einen Seite den Gewinnausweis.
Andererseits wird durch betrieblichen Aufwand Ihre private Versorgung finanziert.

Als GmbH Geschäftsführer sind Sie i.d.R. vom Selbstkontrahierungsverbot gem. § 181 BGB befreit. Da Sie als Gesellschafter Geschäftsführer in Ihrem Unternehmen eine Doppelfunktion als Unternehmer und Arbeitnehmer einnehmen, hat der Fiskus für die Gestaltung von Versorgungszusagen an beherrschende Gesellschafter Geschäftsführer besondere Voraussetzungen formuliert. Ziel dieser Voraussetzungen ist es, verdeckte Gewinnausschüttungen an den Inhaber zu vermieden. So gilt es neben Warte- und Probezeiten eine angemessene und erdienbare Zusage mit der GmbH zu vereinbaren, die auch stets dem sog. Fremdvergleich mit einem hypothetischen Fremdgeschäftsführer Stand hält.

Daher ist es erforderlich, bei der Konzeption einer Versorgungszusage für den beherrschenden Gesellschafter Geschäftsführer mit höchste Sorgfalt sicherzustellen, dass die vom Gesetzgeber geforderten Voraussetzungen erfüllt werden. Denn nur bei Einhaltung dieser Spielregeln unterliegen die Dotierungen dem Betriebsausgabenabzug. Die eher einseitige Rechtsprechung des BFH lässt eine nachträgliche Korrektur schadhafter Zusagen häufig nicht zu. Dies gilt insbes. auch für Pensionszusagen / Direktzusagen gem. § 6a ESTG.

Unser Service für Sie:
Durch die Teilnahme an regelmäßigen Weiterbildungsmaßnahmen wie z.B. zum Betriebswirt für bAV (FH) unterstützen wir Sie und Ihren Steuerberater mit aktuellem Know How.
Gern begleiten wir Sie bei der gesetzeskonformen Einrichtung Ihrer Unternehmerversorgung. Dabei nutzen wir unseren Status als unabhängige Berater
und erstellen für Sie sowohl eine rechts- und prüfungssicherer Versorgungkonzeption als auch Leistungsvergleiche sämtlicher Versorgungsträger.
Sprechen Sie uns einfach an – wir freuen uns auf Ihre Fragen!


Sven Milke
Geschäftsführer
Betriebswirt bAV (FH)

Startseite

Kennst du Einen

Gefällt Ihnen das auch?

Denn freuen wir uns über Ihre Teilung in den Sozialen Netzwerken!

Unterstützer der Qualitätsoffensive Gut beraten